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Mehr Raum für Rap: Das Reeperbahn Festival zieht Newcomer-Bilanz

Das diesjährige Reeperbahn Festival ist vor wenigen Tagen zu Ende gegangen, und die Veranstalter ziehen ein positives Fazit für urbane Sounds. Vier Tage lang fungierten Clubs wie das Knust, das Molotow oder das Moondoo als Knotenpunkt für internationale Entdeckungen und Branchen-Treffen.

Auffällig war in diesem Spätsommer die starke Präsenz junger Rap-Formate. Während das Festival traditionell stark im Indie- und Singer-Songwriter-Bereich verankert ist, erhielten Showcase-Slots für progressive Subkultur dieses Mal spürbar mehr Gewicht. Vor allem Acts aus Norddeutschland und Skandinavien nutzten die Club-Bühnen, um sich vor einem internationalen Fachpublikum zu beweisen.

Für regionale Talente aus Städten wie Hamburg, Bremen oder Hannover war das Festival ein wichtiger Hebel. Viele Booker und Festivalmacher nutzten die Kiez-Abende, um ihre Line-ups für die kommende Hallensaison und das nächste Open-Air-Jahr zu scouten.

Die Auswertung der Spieltage zeigt, dass zeitgemäßer HipHop auch im Showcase-Rahmen hervorragend funktioniert. Der Kiez hat erneut bewiesen, dass er als Sprungbrett für frische Stimmen unverzichtbar bleibt.

Foto: © Florian Trykowski

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