tom hardy

Tom Hardy kündigt Rap-Album an: Hollywood trifft auf HipHop

Tom Hardy wagt den nächsten Schritt – und der führt ihn nicht vor die Kamera, sondern ins Rap-Studio. Der britische Schauspieler bringt im August 2026 sein eigenes Rap-Album heraus und knüpft damit an eine lange, bisher eher im Hintergrund bekannte HipHop-Vergangenheit an.

„Frankie Pulitzer“ statt Tommy No 1

Ganz neu ist das Thema für Hardy nicht. Schon in den 1990ern rappte er unter dem Namen Tommy No 1, veröffentlichte damals aber nur wenig Material. Jetzt greift er mit dem Alter Ego Frankie Pulitzer auf diese Wurzeln zurück und veröffentlicht gemeinsam mit der New Yorker HipHop-Supergroup Czarface das Kollabo-Album „Czarface Meets Frankie Pulitzer“. Das Album erscheint am 28. August 2026.

Czarface besteht aus 7L, Esoteric und Inspectah Deck und bringt damit echtes East-Coast-Gewicht ins Projekt. Dass Hardy sich ausgerechnet mit einer Crew dieser Klasse zusammentut, macht klar: Hier geht es nicht um einen Promi-Gag, sondern um ein ernst gemeintes Rap-Projekt mit Szene-Bezug.

Rap als Nebenrolle? Eher nicht

Hardy ist seit Jahren als Schauspieler erfolgreich, bekannt aus Filmen wie Inception, Mad Max: Fury Road, The Revenant, Venom und The Dark Knight Rises. Dass er sich jetzt mit einem Rap-Album zurückmeldet, passt trotzdem ins Bild: Schon als Jugendlicher schrieb er eigene Texte und hielt HipHop stets als Teil seiner kreativen Identität im Blick.

Der Vorab-Release zeigt außerdem, dass Hardy nicht nur mit einem alten Gedanken spielt. Mit der Single „Brothers Grimm“ gibt es bereits einen ersten Eindruck vom Sound des Albums – und der deutet darauf hin, dass Frankie Pulitzer kein einmaliger Seitenhieb bleibt, sondern ein echtes Projekt mit Haltung.

Warum das Thema funktioniert

Promi-Rap ist nicht automatisch interessant. Hier aber trifft eine ungewöhnliche Biografie auf eine etablierte HipHop-Formation, die für Qualität steht. Genau diese Mischung macht den Reiz aus: Ein Hollywood-Star mit echter Rap-Vergangenheit, der sich nicht einfach auf ein Feature reduziert, sondern ein vollständiges Album veröffentlicht.

Für HipHop-Fans ist das vor allem deshalb spannend, weil es keine reine Marketing-Idee ist. Hardy bewegt sich mit diesem Projekt an einer Schnittstelle aus Film, Popkultur und Rap – und genau dort entstehen oft die Geschichten, über die später alle reden.

Foto: picture alliance / Sipa USA / Famous Images

Du hast Tipps oder bist Artist aus Nordwest-Deutschland?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen