Am Samstag, 4. Juli, geht es im Gleispark Oldenburg nicht um großen Bühnen-Flex, sondern um die eigene Stimme. Der Tages-Workshop „Rap als Empowerment“ richtet sich an alle, die Rap als kreative Ausdrucksform nutzen wollen – ganz ohne Vorerfahrung, aber mit Lust auf Texte, Beats und Selbstbefähigung.
Rap als Sprache für das, was sonst hängen bleibt
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Rap helfen kann, Gefühle, Erfahrungen und Perspektiven sichtbar zu machen. Genau dafür wird in dem Workshop mit Techniken gearbeitet, die Teilnehmenden zeigen, wie man Raplines schreibt, Texte aufbaut und sie schließlich auf einem Beat vorträgt. Geleitet wird das Ganze von der Performance- und Sprachkünstlerin Branka Colic, die den Kurs als Raum für Ausdruck und Stärkung anlegt.
Besonders wichtig: Der Workshop wird ausdrücklich als Safe Space beschrieben. In der Ankündigung wird Rap als kraftvolle Möglichkeit hervorgehoben, vor allem für FLINTA*-Personen Erfahrungen hörbar zu machen und eigene Stärken zu entdecken. Das passt gut zum Charakter des Gleisparks, der als offener Kulturort in Oldenburg immer wieder soziale und kreative Formate anbietet.
Für Anfänger:innen gedacht
Wer noch nie gerappt oder Musik gemacht hat, muss sich nicht einschüchtern lassen. Der Workshop ist genau dafür da, einen Einstieg zu bieten und den Zugang niedrig zu halten. Der Einstiegspreis liegt bei 5 Euro – damit bleibt das Angebot bewusst erschwinglich und offen für viele Menschen.
Der Termin ist am Samstag, 4. Juli 2026, von 9:30 bis 16:00 Uhr im Gleispark Oldenburg, Bundesbahnweg. Wer Lust auf einen Tag zwischen Sprache, Flow und Selbstermächtigung hat, findet hier ein Format, das mehr ist als nur Rapunterricht.
Foto: Linus Drees



